Wenn ich einmal reich wär .....

Die diesjährige Aufführung auf der Waldbühne in Ahmsen entführte uns nach Anatevka, einem kleinen Dorf im russischen Kaiserreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

 

Dort lebt eine Gemeinschaft polnischer Juden, die allesamt großen Wert auf Tradition legen. Zu dieser Tradition, ohne die man sei wie der ,Fiedler auf dem Dach’ (Fiddler on the Roof, so der Originaltitel) gehört es unter anderem, dass man seine heiratsfähigen Kinder über eine Heiratsvermittlerin zusammenführt - streng nach dem Willen des Vaters, versteht sich.

 

So will sich auch Tevje, der Milchmann, dieser Tradition beugen und hat von den zukünftigen Ehemännern seiner drei ältesten Töchter schon genaue Vorstellungen. Aber wie so oft - die Töchter wollen es anders, und so bekommen sie letztendlich die Männer, die sie sich selbst ausgesucht haben und die sie lieben, und Tevjes Traum vom Reichtum (Wenn ich einmal reich wär’, das wohl bekannteste Lied aus dem Musical) geht nicht in Erfüllung.

 

Ganz im Gegenteil: ein Happyend gibt es nur für die Liebe. Ein restriktiver Erlass aus St. Petersburg zwingt die Dorfbewohner, ihre Häuser zu verkaufen. Binnen weniger Tage müssen die Menschen ihr Schtetl Anatevka verlassen, und es kommt zur Massenauswanderung in die USA.

 

 

Wieder einmal eine gelungene Aufführung und die typische tolle Ahmsen-Atmosphäre! Bestens organisiert von der IGIS und sicher chauffiert von Gottlieb-Reisen verbrachten die zahlreichen Teilnehmer einen schönen Nachmittag.

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In Memoriam

Peter Jeda, † 2012

Gründer der IGIS

                                                                                                                                                                                   

                                                                                                                                                                       

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