Wenn ich einmal reich wär .....

Die diesjährige Aufführung auf der Waldbühne in Ahmsen entführte uns nach Anatevka, einem kleinen Dorf im russischen Kaiserreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

 

Dort lebt eine Gemeinschaft polnischer Juden, die allesamt großen Wert auf Tradition legen. Zu dieser Tradition, ohne die man sei wie der ,Fiedler auf dem Dach’ (Fiddler on the Roof, so der Originaltitel) gehört es unter anderem, dass man seine heiratsfähigen Kinder über eine Heiratsvermittlerin zusammenführt - streng nach dem Willen des Vaters, versteht sich.

 

So will sich auch Tevje, der Milchmann, dieser Tradition beugen und hat von den zukünftigen Ehemännern seiner drei ältesten Töchter schon genaue Vorstellungen. Aber wie so oft - die Töchter wollen es anders, und so bekommen sie letztendlich die Männer, die sie sich selbst ausgesucht haben und die sie lieben, und Tevjes Traum vom Reichtum (Wenn ich einmal reich wär’, das wohl bekannteste Lied aus dem Musical) geht nicht in Erfüllung.

 

Ganz im Gegenteil: ein Happyend gibt es nur für die Liebe. Ein restriktiver Erlass aus St. Petersburg zwingt die Dorfbewohner, ihre Häuser zu verkaufen. Binnen weniger Tage müssen die Menschen ihr Schtetl Anatevka verlassen, und es kommt zur Massenauswanderung in die USA.

 

 

Wieder einmal eine gelungene Aufführung und die typische tolle Ahmsen-Atmosphäre! Bestens organisiert von der IGIS und sicher chauffiert von Gottlieb-Reisen verbrachten die zahlreichen Teilnehmer einen schönen Nachmittag.

Stadtrundfahrt am 6. April 2019

Pünktlich um 19.00 Uhr am Samstag war Abfahrt am Lortzingplatz. Im nostalgischen Doppeldeckerbus ging es durch Osnabrücks bekannte und weniger bekannte Ecken. Der Städteführer von der Firma Zeitseeing gab zur Unterhaltung aller noch so ein paar ,Dönkes' zum Besten, so dass sich die Fahrt sehr interessant und kurzweilig gestaltete. Zwischendurch wurde Pause gemacht in der Gaststätte Laubenpieper in der Kleingartenanlage am Schinkelberg - für viele sicherlich eine Premiere, die man sich aber durchaus merken kann, denn der Imbiss war lecker und die Bedienung nett.

Dass DAS Fußballspiel der 1. Bundesliga die einen doch etwas schockierte (die anderen dafür nicht), tat der guten Stimmung insgesamt aber keinen Abbruch! Außerdem hat unser VFL tags drauf gewonnen, und zu allererst mal sind wir doch alle ein Stück Osnabrück!

Aber bitte mit Sahne!

Am 30. März luden IGIS und Peter-Jeda-Fonds alle Mitglieder, die im Vorjahr Geburtstag hatten, zum Kaffeetrinken in die Gaststätte Waldesruh ein. 

War früher der Geburtstagskaffee aufgeteilt in zwei Halbjahresveranstaltungen, so kamen diesmal alle zusammen. Entsprechend groß war dann auch die Runde, aber so konnte dann auch wirklich jeder mal mit jedem sprechen.

Und der Kuchen war sowieso - wie immer - köstlich!

Neujahrsempfang 2019

Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist es egal, was uns trennt

Ernst Ferstl

Mit dem Miteinander ist es ja immer so eine Sache: dort, wo es am nötigsten wäre, funktioniert es meistens überhaupt nicht. Ganz anders bei der Interessengemeinschaft Iburger Straße, kurz IGIS genannt. Dort hat man sich in der Gemeinschaft der guten Sache verschrieben. Diese ,gute Sache' wird mittlerweile in der gemeinnützigen Stiftung Peter-Jeda-Fonds abgebildet. Dort werden im Rahmen des Möglichen Förderprojekte, u.a. aus der Jugend- und Altenhilfe, Sport, Denkmalschutz und Völkerverständigung im Bereich Iburger Straße und darüber hinaus unterstützt.

Der alljährlich stattfindende Neujahrsempfang ist somit eine gute Gelegenheit, sich bei allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern zu bedanken. Welche Ziele der IGIS im vergangenen Jahr erreicht wurden und welche Aktionen für das Jahr 2019 geplant sind, fasste die Vorsitzende, Petra Jeda, in ihrer Rede noch einmal zusammen.

Für die musikalische Untermalung konnte Uwe-Kersten Uecker gewonnen werden, der mit seiner Handpan und den anschließenden Gedichten die Zuhörer verzauberte.

Die diesjährige Gastrednerin, Nancy Plaßmann, ist seit einigen Monaten Vorstandsmitglied der Sparkasse Osnabrück und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine funktionierende Gemeinschaft nicht nur für den persönlichen Erfolg, sondern auch ganz allgemein zur Erreichung von Zielen ist.

Nach dieser Veranstaltung kann man sicher sein, dass die IGIS auch in diesem Jahr wieder zeigt, wie man miteinander eine ganze Menge Gutes bewirken kann.

Vermissen Sie einen Artikel zu einer

unserer Veranstaltungen?

Schauen Sie doch einfach mal in unser Archiv ....


In Memoriam

Peter Jeda, † 2012

Gründer der IGIS

                                                                                                                                                                                   

                                                                                                                                                                       

Besucherzähler: